Dipl. Math. Norman Heydenreich, Akademieleiter
Dipl. Math. Norman Heydenreich, Akademieleiter

 

Mein Fokus:

werteorientierte und agile Management-Konzepte,  -Kompetenzen und -Kulturen für den digitalen Wandel

 

Schwerpunkte

  • Agile Entwicklung und Umsetzung digitaler Strategien
  • Agiles Management und Governance  komplexer Projekte
  • Public Affairs und Corporate Social Responsibility (CSR)
  • Kooperative Führung und Governance
  • Sanierung von Großprojekten
  • IT-Strategie und
    IT-Governance

  • Philosophische Fragen des Managements

 

Norman Heydenreich

Erfahrung aus 30-jähriger Managementpraxis des digitalen Wandel - überwiegend bei den Marktführern Microsoft, General Electric und ADAC sowie IT-Management-Beratungsunternehmen - bringe ich in die von mir 2012 gegründete  Management Akademie Weimar ein. 

Mein Studium der Mathe­matik, Physik, Philosophie und Sinologie an der Universität Tübingen mit dem Abschluss als Diplommathematiker schaffte Grundlagen für den Umgang mit der Komplexität des digitalen Wandels. Moderne IuK-Technologien und (Projekt-) Management-Methoden lernte ich als Trainee und Berater bei General Electric kennen und sammelte erste Projektleitungserfahrungen. Als Führungskraft und Projektmanager beim Jahreszeiten-Verlag und als Chefberater der sd&m Soft­ware De­sign & Manage­ment verantwortete ich große und komple­xe IT-und Organisations-Projekte wie die Neuentwicklung des integrierten Abonnement- und Direktvertriebssystems DIVA für die Jahreszeitenverlagsgruppe sowie des ADAC-Mitgliedersystems ADAM, des Herzstücks der integrierten ADAC-Anwendungslandschaft.

Als Leiter Anwendungsent­wicklung des ADAC führte ich ein Team von Managern und Projektleitern eines Bereichs von über 100 IT-Spezialisten, trieb die Modernisierung der IT-Anwendungen des Dienstleitungskonzerns sowie die Transformation der IT-Abteilung zu einem kundenorientierten internen Dienstleister voran und führte Projekt- und Portfolio-Management und -Governance unternehmensweit ein. 
Als CIO der Landesbank Sach­sen initiierte und steuerte ich ein strategisches Programm zur Konsolidierung der Bank-Anwendungen.

Bei Micro­soft Deutsch­land trug ich als Niederlassungsleiter Berlin und Ver­triebs­direk­tor für den öf­fentlichen Dienst in Deutschland Verantwortung für ein Ergebnis im dreistelli­gen Milli­onenbe­reich. Durch die Change-Projekte "Einführung eines strategi­schen Vertriebs­managements"  und "Wandel von einer regionalen zu einer branchenorien­tierten Vertriebsorganisation" sowie durch den Abschluss eines Kooperationsvertrages mit der Bundesregierung konnten die Ergebnisse erheblich gesteigert werden. Größte Herausforderung: öffentliches Vertrauen in das Unternehmen durch Neuorientierung der Geschäftspolitik zurück zu gewinnen. Mein persönlich wichtigstes Projekt in dieser Zeit war die Steuerung der Microsoft-Hilfe bei der Jahrhundertflut 2002 in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern.

Dialog und Koope­rationen zwischen Microsoft und der Bundesregierung sowie Landesregierungen in den Berei­chen: Rahmenverträge für Software und Services, IT-Si­cherheit, Standards, Innovation und Corporate Social Responsibility standen im Zentrum meiner Verantwortung als Direc­tor Govern­ment RelationsAls Vorstandsmitglied im Normenausschuss Informationstechnik des Deutschen Instituts für Normung (DIN) vertrat ich deutsche Interessen auf internationaler Ebene bei der International Standards Organisation (ISO). Als Mitglied des DIN-Präsidialausschusses FOCUS.ICT unterstützte ich das Ziel, die Potentiale der Normung in der IT für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu nutzen. Als Projektleiter der Initiative D21 initiierte ich - in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Landkreistag und dem DIN - das Forum „E-Government-Standards in Wirtschaft und Verwaltung" und entwickelte es zum zentralen Ort des Austauschs zwischen Wirtschaft und Verwaltung zu diesem Thema. 

Seit 2013 vertrete ich die gesellschaftspolitischen Interessen der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e. V . 2013 - 2015 beriet ich die Reformkommission  "Großprojekte" des Bundesministeriums für Verkehr. In Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Landkreistag, der Initiative D21 und dem DIN initiierte ich die Kongressreihe und das Aktionsprogramm "Mit Projekten Deutschlands Zukunft gestalten". Im DIN und in der ISO setze ich mich für die Weiterentwicklung von Normen und Standards für das Management und die Governance von Projekten und Programmen ein. 

Bereits während meines Studiums engagierte ich mich in Forschung und Lehre: als Tutor und in For­schungsprojekten am Zentrum für neue Lernverfahren der Universität Tübingen. Das Thema meiner Diplomarbeit: Mathematische Modelle der Quantenmechanik. Als wis­senschaftli­cher Assis­tent an der Freien Universität Berlin forschte ich zu mathematischen Modellen komplexer dynamischer Systeme, sam­melte  Lehrerfahrungen - und entschied mich dann doch für die Wirtschaft. Auch als nebenberuflicher Dozent in Managementakademien, im Rahmen von Lehraufträgen an Universitäten und in Vorträgen in Unternehmen, Wirtschaftsforen und öffentlichen Institutionen hat es mir immer Freude gemacht, meine Praxiserfahrungen und Forschungsergebnisse weiterzugeben oder in Fachartikeln und Vorträgen zur Diskus­sion zu stellen.


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